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Die Variabilität des Heiratsalters hat Auswirkungen auf die Destandardisierung des Lebensverlaufs und die Deinstitutionalisierung der Institution Ehe. Frühere Studien, basierend auf westlichen Gesellschaften, legen nahe, dass die Variabilität in jüngeren Kohorten stärker verteilt ist. Trotz des Anstiegs der Bildung von Frauen könnten jedoch die universelle Ideologie der formellen Ehe, der starke Zusammenhang zwischen formeller Ehe und Kinderkriegen sowie der Kollektivismus in ostasiatischen Gesellschaften die Variabilität beim Heiratszeitpunkt einschränken. Zudem erleben Frauen mit unterschiedlichen Bildungsniveaus verschiedene Lebensverlaufsequenzen und Interaktionen mit der Ehe, was zu heterogenen Veränderungen in der Variabilität des Heiratsalters führt. Mithilfe der Women's Marriage, Fertility, and Employment Survey in Taiwan präsentiert dieser Artikel einen repräsentativen Fall von sich änderndem Heirats- und Kinderverhalten in Ostasien. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Variabilität unter Frauen ohne high school Abschluss in neueren Geburtskohorten stärker verteilt wurde. Im Gegensatz dazu ist die Variabilität des Heiratsalters unter hochgebildeten Frauen konstant geblieben. Die Bildungsunterschiede wurden in neueren Kohorten besonders bei Frauen, die nach 1960 geboren wurden, deutlicher. Unsere Ergebnisse tragen zur Literatur darüber bei, wie sich der Lebensverlauf und die Institution Ehe über Bildungsniveaus hinweg in Ostasien auseinanderentwickelt haben.
CHENG et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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