Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung: Wir präsentieren eine 400–800 MHz polarimetrische Analyse von 128 nicht wiederholten schnellen Radioausbrüchen (FRBs) aus dem ersten CHIME/FRB Basisbandkatalog, wodurch die Gesamtzahl der FRB-Quellen mit Polarisationseigenschaften um den Faktor ∼3 erhöht wird. Insgesamt haben 89 FRBs >6 σ linieare polarisierte Detektionen, 29 FRBs liegen unter dieser Signifikanzschwelle und gelten als linear unpolarisiert, und für 10 FRBs sind die Polaritätsdaten durch instrumentale Polarisation kontaminiert. Für die 89 polarisierten FRBs finden wir Faraday-Rotationsmaß (RM) Amplituden, nach Abzug der ungefähren Beiträge der Milchstraße, im Bereich von 0.5–1160 rad m −2 mit einem Median von 53.8 rad m −2. Die meisten nicht wiederholten FRBs in unserer Stichprobe haben RMs, die mit Milchstraße-ähnlichen Wirtsgalaxien übereinstimmen, und ihre Anteile der linearen Polarisation reichen von ≤10 % bis 100 % mit einem Median von 63 %. Wir sehen marginale Hinweise darauf, dass nicht wiederholte FRBs restriktivere untere Grenzen haben als wiederholte FRBs für die magnetische Feldstärke entlang der Sichtlinie, gewichtet mit der Elektronendichte des Wirts. Wir klassifizieren die Polarisation-Positionswinkel (PA) Profile der nicht wiederholten FRBs in vier Archetypen: (i) Einzelkomponente mit konstantem PA (57 % der Stichprobe), (ii) Einzelkomponente mit variablem PA (10 %), (iii) multiple Komponenten mit einem konstanten Einzel-PA (22 %), und (iv) multiple Komponenten mit unterschiedlichen oder variablen PAs (11 %). Wir sehen keine Hinweise auf eine populationsweite frequenzabhängige Depolarisation, und daher ist die Streuung in der Verteilung der fraktionalen linearen Polarisation wahrscheinlich intrinsisch für den FRB-Emissionsmechanismus. Schließlich präsentieren wir eine neuartige Methode zur Ableitung von roten Verschiebungsuntergrenzen für polarisierte FRBs ohne Identifikation der Wirtsgalaxie und testen diese Methode an 20 FRBs mit unabhängig gemessenen roten Verschiebungen.
Pandhi et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: