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Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht die Rolle und das Potenzial von Voraussicht in der Evaluationspraxis in einer zunehmend unsicheren und komplexen Welt. Evaluationsdesigns, die sich hauptsächlich darauf konzentriert haben, die vergangene und gegenwärtige Leistung zu bewerten, sind weniger geeignet geworden, um Organisationen und Strategien in Richtung gewünschter Zukünfte zu lenken. Folglich besteht ein dringender Bedarf, dass Evaluierungen einen zukunftsorientierten Ansatz übernehmen. Dieser Artikel plädiert für die Integration von Voraussicht und Zukunftsdenken in Evaluationsmethodologien, um transformative Veränderungen zu unterstützen und die systemischen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen. Anhand einer Evaluationsfallstudie des Finnischen Innovationsfonds Sitra zeigen wir, wie angewandte Voraussichtsmethoden, einschließlich Horizon Scanning und einer modifizierten Delphi-Methode, den Evaluationsprozess verbessert haben. Diese Methoden ermöglichten eine zukunftsgerichtete Perspektive, die entscheidend ist, um strategische Entscheidungen und Programmierungen zu informieren. Insbesondere unterstützte die Anwendung von Voraussichtsmethoden in der Evaluierung von Sitra die Bewertung der Relevanz und Aktualität strategischer Entscheidungen, bot Optionen für zukünftige Programmierungen und vertiefte das Verständnis der Komplexitäten rund um ökologische Rekonstruktion und das betriebliche Umfeld. Der Artikel trägt zum sich entwickelnden Diskurs und zu den Praktiken der transformativen Evaluation bei, indem er praktische Einblicke in die Nutzung von Voraussichtsmethoden bietet und letztendlich für einen Paradigmenwechsel hin zu dynamischeren und zukunftsorientierten Evaluationspraktiken plädiert.
Coon et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.