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e23317 Hintergrund: Die Onkologie ist ein schnell wachsender Pharmabereich, der von innovativer Forschung und klinischer Technologie vorangetrieben wird. Das anhaltende Wachstum in der Krebsbehandlung hat einen äußerst wettbewerbsintensiven Markt geschaffen. Mit zunehmenden Behandlungsoptionen müssen Ärzte eine Vielzahl von Faktoren abwägen, um individuelle Pflegeentscheidungen zu treffen. Viele Elemente sind patientenspezifisch, aber auch ärztliche Vorurteile können die Auswahl beeinflussen. Mit der Entwicklung des Marktes ist unklar, ob Onkologen ihre Prioritäten an aktuelle Erkenntnisse anpassen oder weiterhin auf historische Erfahrungen vertrauen werden. Methoden: Der Ipsos Global Oncology Monitor ist eine Online-Sichtprüfung von medizinischen Unterlagen von Onkologen, die eine Arzneimitteltherapie erhalten. Über 1.900 Krebs behandelnde Ärzte in den Vereinigten Staaten wurden nach Seniorität und Fallzahlen ausgewählt und reichten Daten zu 253.051 Krebspatienten (insgesamt; alle Tumorarten) zwischen Januar 2020 und Dezember 2023 ein. Nach der Datenübermittlung wurden die Ärzte aufgefordert, bis zu drei Antworten auszuwählen, die am meisten mit dem Grund für die Verschreibung der angegebenen Therapie verbunden waren. Die Antworten wurden aus einer begrenzten Liste geschlossener Optionen ausgewählt. Ergebnisse: Der Einfluss des „Genehmigten Standards der Pflege“ ging unter den befragten Ärzten zurück, und wurde als Grund für die Auswahl der Behandlung bei 61% der berichteten Jahrespatienten im Jahr 2023 angegeben, ein Rückgang um 2,94 Prozentpunkte seit 2020. Die „Biomarkerergebnisse“ verzeichneten einen zunehmenden Einfluss auf die Therapiewahl, von 8% der berichteten Patienten im Jahr 2020 auf 11% im Jahr 2023. Innerhalb tumorspezifischer Kohorten war „Erhaltung/Verbesserung der Lebensqualität“ ein bemerkenswerter Grund für Entscheidungen zur Arzneimitteltherapie sowohl bei Patientensubgruppen mit Brust- als auch mit kolorektalem Krebs im Jahr 2023 (10% bzw. 19%). Im Gegensatz zur gesamten Patientenkohorte hat sich die Wahl der Arzneimitteltherapie für berichtete Prostatakrebspatienten zunehmend mit dem „Genehmigten Standard der Pflege“ assoziiert (53% im Jahr 2020 auf 60% im Jahr 2023). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse dieser Studie heben die Entwicklung der Faktoren hervor, die Entscheidungen zur Krebsbehandlung bei befragten Ärzten beeinflussen. Die befragten Anbieter scheinen sich von universellen Behandlungen abzuwenden, wie der gesunkenen Assoziation mit dem „Genehmigten Standard der Pflege“ zu entnehmen ist. Die befragten Ärzte scheinen spezifische Therapien zu bevorzugen, was durch den wachsenden Einfluss der „Biomarkerergebnisse“ belegt wird. Unterschiede zwischen Tumoren rechtfertigen eine Erweiterung der Forschung in selteneren Indikationen und betonen die Bedeutung diagnostischer Tests, um die Versorgungsqualität weiter zu verbessern. Eine weitere Untersuchung unter Verwendung einer Vergleichskohorte ist gerechtfertigt.
Moseley et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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