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e17092 Hintergrund: Es wird vorhergesagt, dass 1 von 8 Männern mit Prostatakrebs diagnostiziert wird und 1 von 41 Männern an Prostatakrebs sterben wird, was ihn zur zweithäufigsten Todesursache bei Männern macht. Allerdings ist nicht jede Diagnose von Prostatakrebs klinisch signifikant und die aktive Überwachung (AS) kann eine Option sein. Obwohl AS eine Option ist, wird geschätzt, dass 50 % der Patienten innerhalb von 5-10 Jahren in die Behandlung fortschreiten. In dieser Studie zielen wir darauf ab, diejenigen Patienten zu charakterisieren, die von AS in eine Behandlung übergehen mussten. Methoden: Es wurde eine multizentrische retrospektive Analyse von Patienten durchgeführt, die ein bioptisch nachgewiesenes Prostatakrebs hatten und sich für AS entschieden haben. Die Kohorte wurde in diejenigen unterteilt, die in die Behandlung übergingen (Strahlentherapie, Chirurgie oder hormonelle Therapie) und diejenigen, die AS fortsetzten. Die Patientendaten, die Merkmale der Prostatabiopsie und die Nutzung von Biomarkern wurden zwischen den beiden Gruppen analysiert. Eine deskriptive Analyse wurde durchgeführt und eine multivariate logistische Regression wurde angewendet. Ergebnisse: Insgesamt wurden 158 Patienten aus den Jahren 2021-2023 überprüft. In der Kohorte gingen 55 (34,2 %) in die Behandlung über, während 106 (65,8 %) weiterhin AS erhielten. Die behandelte Kohorte war jünger (63,2 vs. 68,6), hatte ein niedrigeres initiales PSA (1,6 vs. 4,7), einen niedrigeren %-Anteil freies PSA (10,5 vs. 20,6) und eine höhere Anzahl positiver Kerne (3,9 vs. 2,7) in der Biopsie. Es gab keinen Unterschied in der Biomarkertests, einschließlich Prolaris, Decipher und Oncotype Dx, zwischen der behandelten und der AS-Gruppe. In der adjustierten Analyse waren Alter (OR 0,9, 0,81 – 0,99, P=0,035) und initiales PSA (OR 0,38, 0,22 – 0,59, P<0,001) prädiktive Kovariaten für die Behandlung (Tabelle). Schlussfolgerungen: AS ist eine Option für günstigen Prostatakrebs. Wir zeigen, dass es keinen Unterschied in den Biomarkern, PIRADS und PSAD zwischen der behandelten und der AS-Gruppe gab. Der Übergang zur Behandlung von AS sollte eine gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Anbieter und Patient sein. Unsere multizentrische, realistische Analyse zeigt, dass jüngere Patienten und ein niedrigeres initiales PSA Faktoren waren, die mit dem Übergang zur Behandlung assoziiert waren. Tabelle: siehe Text
Son et al. (Samstag) haben diese Frage untersucht.