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Die einseitige räumliche Neglect (USN) ist ein Symptom einseitiger Hirnschädigung, das zu einem Versagen führt, sensorische Phänomene im kontraläsionalen Raum zu melden. Sie ist mit motorischen Beeinträchtigungen sowie sensorischen Defiziten verbunden. Neueste Forschungen legen nahe, dass die USN durch eine Störung im interhemisphärischen Gleichgewicht des visuellen Aufmerksamkeitsnetzwerks verursacht werden könnte. Basierend auf dieser Hypothese wird nicht-invasive Hirnstimulation (NIBS), wie repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) und transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), in der Rehabilitation von USN-Patienten eingesetzt. Derzeit wird angenommen, dass die hemmende Stimulation durch kontinuierliche Theta-Burst-Stimulation (cTBS) des kontraläsionalen parietalen Kortex die vielversprechendste Methode ist. Im Gegensatz dazu spielt die Kompensation durch das Aufmerksamkeitsnetzwerk der nicht-läsionierten Hemisphäre eine wichtige Rolle bei der Genesung von USN. Neueste bildgebende Studien haben gezeigt, dass die funktionelle und strukturelle Konnektivität der Aufmerksamkeitsnetzwerke innerhalb einer lädierten Hemisphäre und zwischen lädierten und nicht-lädierten Hemisphären die spontane Genesung und die Wirksamkeit von Rehabilitationsansätzen wie der Prismenanpassungstherapie beeinflusst. Diese Ergebnisse sind nützlich, um die Pathophysiologie der USN zu erhellen und den funktionellen Ausgang vorherzusagen. Darüber hinaus hoffen wir, dass das Verständnis der Pathophysiologie die Entwicklung neuer Rehabilitationsstrategien und geeigneter Behandlungsauswahl ermöglicht.
Katsuhiro Mizuno (Sat,) hat diese Frage untersucht.
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