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Abstract Einführung Strategien zur Reduzierung beruflicher Risiken basieren auf vorhandenen wissenschaftlichen Beweisen zu einzelnen Expositionen und einzelnen Ergebnissen, was ihre Anwendbarkeit einschränkt. Im Rahmen des EU EPHOR-Projekts (2020-2025) zielen wir darauf ab, das Konzept des Exposoms auf die Gesundheit im Arbeitsleben anzuwenden, um effektivere Strategien und Politiken zur Risikominderung zu entwickeln. Methoden Im Rahmen von EPHOR untersuchen wir die Auswirkungen des Arbeitslebens-Exposoms, indem wir großangelegte Metaanalysen bestehender Kohorten mit der Erhebung neuer externer und interner Exposom-Daten in Fallstudien kombinieren. Methoden zur Charakterisierung des Exposoms und zur Untersuchung seiner komplexen Zusammenhänge (mehrfache Expositionen, Zeitpunkt der Expositionen, frühe Gesundheitseffekte und Verletzlichkeit) in Bezug auf die Gesundheit werden entwickelt. Ergebnisse Die Methoden und Ergebnisse des Projekts werden Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und Fachleuten für Arbeitsschutz über das WE-EXPOSE-Tool zur Verfügung gestellt. Beispiele sind Methoden zur Erfassung und Interpretation des externen (z.B. mit Sensoren) und internen (z.B. mit nicht-invasiven Probenahmen) Exposoms, Methoden und Werkzeuge zur Charakterisierung (EuroJEM) und zur Untersuchung der Auswirkungen des Exposoms in mehreren Kohorten (Mega Cohort) auf harmonisierte Weise sowie ein Online-Tool zur Visualisierung beruflicher Risikofaktoren einschließlich Niveaus, Bevölkerungsgrößen und verwandter Gesundheitseffekte in ganz Europa. Diskussion und Fazit Ein Überblick über die (geplanten) Werkzeuge im WE-EXPOSE-Tool mit Schwerpunkt auf Werkzeugen für Fachleute für Arbeitsschutz sowie der Mitgestaltungprozess zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit spezifischer Werkzeuge wird vorgestellt. Durch die Bereitstellung einer Wissensbasis für evidenzbasierte Prävention wird das Tool zur Verringerung der Krankheitslast im Beruf beitragen.
Kuijpers et al. (Sa.) haben diese Frage untersucht.
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