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Häusliche Gewalt gegen Frauen ist ein bedeutendes globales Problem, insbesondere in Entwicklungsregionen Afrikas, Lateinamerikas und Südasien. Es wurden viele Bewegungen ins Leben gerufen, um die Menschenrechte zu wahren und sich für Frauen in Entwicklungsländern wie Pakistan einzusetzen. Trotz der Auseinandersetzung mit diesem Thema wurden die gewünschten Ergebnisse nicht erzielt. Daher zielte die vorliegende Studie darauf ab, die ursächlichen Muster von häuslicher Gewalt gegen Frauen (DVAW) in Punjab, Pakistan, zu bestimmen. Eine Querschnittserhebung wurde in den Bezirkshauptstädten von Punjab, Pakistan, unter Verwendung der Schneeballmethode durchgeführt. Daten wurden mit einem Interviewleitfaden unter 216 verheirateten und geschiedenen/getrennten Opfern von DVAW erfasst. Kreuztabellierungen und logistische Regressionsanalysen wurden zur Datenanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass wirtschaftliche Ausbeutung eine bedeutende Ursache für häusliche Gewalt war (56%), die zu Trennung/Scheidung führte (27,8%). Frauen sahen sich oft Drohungen mit Scheidung (50%), Mord (44%) und Rausschmiss (50%) ausgesetzt. Jüngere Frauen, insbesondere diejenigen im Alter von weniger als 20 Jahren, 21–25 und 26–30, waren anfälliger für häusliche Gewalt. Bildung war ein schützender Faktor, wobei analphabetische Frauen eine höhere Wahrscheinlichkeit für häusliche Gewalt erlebten (OR = 14,693, p = 0,001) im Vergleich zu hochgebildeten Frauen. Muster der Großfamilie und Arbeitslosigkeit waren mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für häusliche Gewalt verbunden. Die vorliegende Studie kam auch zu dem Schluss, dass sofortige und multidimensionale Maßnahmen erforderlich sind, um dieses Problem anzugehen.
Ahmed et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.