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Das Burning-Mouth-Syndrom (BMS) bezeichnet einen Zustand, der durch Schmerzempfindungen wie Brennen oder Kribbeln oder sensorische Störungen der Zunge oder Mundschleimhaut gekennzeichnet ist, ohne dass eine spezifische lokale oder systemische Ursache für mehr als 3 Monate vorliegt. Diese Studie untersuchte retrospektiv die klinischen Eigenschaften von 248 BMS-Patienten (217 Frauen, 31 Männer, Durchschnittsalter 64,7±11,2 Jahre). Die Behandlungsergebnisse wurden mithilfe der Numerischen Bewertungs-Skala (NRS) beurteilt. Bei der ersten Konsultation wurden Schulungen zur Kontrolle parafunktioneller Gewohnheiten, Speichelersatz und Beratung für psychische Stabilität durchgeführt, was zu einer signifikanten Reduktion der NRS-Werte bei der zweiten Konsultation führte. Medikamente wie Clonazepam oder Zinksupplemente wurden von der zweiten bis zur vierten Konsultation verabreicht, was zu einer signifikanten Reduktion der NRS-Werte im Vergleich zur ersten Konsultation führte. Die verschiedenen Behandlungsoptionen können angewendet werden, um die Symptome des BMS zu lindern. Achtundvierzig Patienten (19,35%) wiesen eine Serum-Zinkkonzentration von 70 μg/dL oder niedriger auf. Eine gut gestaltete klinische Studie mit einer großen Anzahl von Patienten ist erforderlich, um die therapeutischen Effekte zwischen zugrunde liegenden Erkrankungen, Medikamenten und Nahrungsergänzungen, einschließlich Zink, zu vergleichen.
Lee et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.