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Hintergrund: Die präoperative Chemoradiation ist ein Standardverfahren bei Ösophagus- und gastroösophagealen Karzinomen. In der Regel wird ein Magenstumpf für die Anastomose verwendet, wobei die rechte gastroepiploische Arterie (RGEA) die einzige arterielle Versorgung des Magenrestes nach solchen Operationen ist. Daher kann eine Senkung der Strahlendosis auf dieses Gefäß die Risiken postoperative Komplikationen im Zusammenhang mit einer schlechten Gefäßversorgung verringern. Hier berichten wir über unsere Erfahrungen bei der Konturierung und Neuanpassung von Fällen distal lokalisierten Ösophagus-/gastroösophagealen Karzinomen, um die Strahlendosen zur RGEA zu minimieren. Materialien und Methoden: Strahlungspläne von Patienten mit distal lokalisierten Ösophagus-/gastroösophagealen Karzinomen wurden aus unserer Datenbank abgerufen. Die Identifizierung und Konturierung der RGEA erfolgte und eine Neuanpassung wurde mit dem Ziel durchgeführt, die maximalen und mittleren Dosen sowie die V10Gy und V20Gy der RGEA so niedrig wie möglich zu halten, ohne die Zielvolumenabdeckung zu gefährden. Ergebnisse: Wir erreichten signifikante Dosisreduktionen in den meisten der dosimetrischen Parameter in unseren ausgewählten Fällen, ohne die Zielabdeckung zu gefährden. Schlussfolgerung: Die Senkung der Dosis zur RGEA, einem potenziellen Risikoorgan, das den postoperative Verlauf nach neoadjuvanter Chemoradiation beeinflussen kann, ist machbar.
Hijab et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.