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Seit der Veröffentlichung von ChatGPT konzentrieren sich hitzige Diskussionen auf die akzeptablen Verwendungsmöglichkeiten von generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) in Bildung, Wissenschaft und Geschäftspraktiken. Eine zentrale Frage in diesen Debatten betrifft die Wahrnehmung des Ausmaßes, in dem die Schöpfer zum gemeinsam produzierten Ergebnis beitragen. Wie die aktuelle Forschung zeigt, hängt die Antwort auf diese Frage vom Bewertungsthema ab. Neun Studien (sieben vorregistriert, insgesamt N = 4.498) dokumentieren, dass Menschen ihre eigenen Beiträge zu gemeinsam produzierten Ergebnissen mit ChatGPT höher einschätzen als die anderer. Dieser systematische Selbst-andere Unterschied ergibt sich aus unterschiedlichen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Arten des GenAI-Nutzungsverhaltens: Menschen denken, dass sie GenAI überwiegend zur Inspiration nutzen, während andere es nutzen, um Arbeit auszulagern. Diese Selbst-andere Unterschiede haben wiederum direkte Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Akzeptanz von GenAI, sodass die Nutzung für das eigene Selbst als akzeptabler angesehen wird als für andere. Die Autoren diskutieren die Implikationen dieser Ergebnisse für Wissenschaft, Bildung und Marketing.
Celiktutan et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.