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Ein dickes parodontaler Phänotyp mit dickem Zahnfleisch und volumetrischem Alveolarknochen ist erforderlich für sichere orthodontische Zahnbewegungen und langfristige Stabilität. Eine hohe Inzidenz von Dehiszenz und Fensterbildung im labialen Bereich der mandibulären Frontzähne kann die Korrektur von Deformitäten und die orthodontische Behandlung einschränken, insbesondere wenn die unteren Frontzähne eine große Bewegungsrange benötigen. Diese Studie berichtet über eine Kombination aus parodontaler Therapie und orthodontischer Therapie mit parodontaler Corticotomie regenerativer Chirurgie (PCRS) bei einem 25-jährigen Patienten mit skelletaler Klasse II Malokklusion und Parodontitis. Der Patient erhielt vor 5 Jahren eine parodontaltherapeutische Behandlung und begann vor 4,5 Jahren mit der orthodontischen Behandlung. Während der 4-jährigen Nachbeobachtungszeit für PCRS zeigten die klinischen und radiografischen Auswertungen signifikante Verbesserungen im parodontalen Phänotyp des mandibulären Frontbereichs. Die parodontalen Phänotypen im Bereich der mandibulären Schneidezähne wurden alle von dünn auf dick modifiziert. Die Ergänzung der orthodontischen Behandlung mit labialer PCRS könnte eine vielversprechende Behandlungsstrategie zur Aufrechterhaltung der langfristigen parodontalen Gesundheit bei erwachsenen Patienten mit alveolärer Defizienz und dünnem Zahnfleischgewebe sein.
Zou et al. (Mi.) haben diese Frage untersucht.