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Die morphologischen Merkmale von Strukturen, die durch zweistufige Kristallisation der Al – 7,5 Gew.-% Si-Legierung gewonnen wurden, wurden untersucht. Es wurde eine Legierung mit der Zusammensetzung Al - 7,5 Gew.-% Si; 0,29 Gew.-% Mg; 0,12 Gew.-% Fe; 0,028 Gew.-% Mn; 0,005 Gew.-% Cu; 0,0015 Gew.-% Ti verwendet. Zur Kontrolle der Bildung der Struktur der anfänglichen Alpha-Phase wurden thermische, zeitliche und mechanische Einwirkungen auf das Schmelzmittel in einem Thermostat angewendet. Die Bildung der Struktur der finalen Alpha-Phase wurde durch verschiedene thermische Moden der Erstarrung des Gusses aus einer metallischen Schmelze in einer Metallform erreicht. Als Ergebnis der Experimente wurde nahezu das gesamte Spektrum von Morphologien, das für halb-feste Rheokulturprozesse von A356 charakteristisch ist, erhalten. Die Möglichkeit, die Struktur von Pseudokompositen für die A356-Legierung zu steuern, indem die Morphologien der anfänglichen und finalen α-Phasen kombiniert werden, wurde experimentell nachgewiesen. Die Bildung solcher Pseudokomposite ist auch grundsätzlich für andere Legierungen möglich, die durch die Ausbildung sowohl dendritischer als auch Rosettenmorphologien gekennzeichnet sind, zum Beispiel Legierungen auf Basis von Al, Cu, Fe, Co, Ni. Der Einsatz verschiedener Methoden der Schmelzbehandlung in der ersten Phase der Kristallisation ermöglicht es, drei verschiedene Morphologietypen der anfänglichen Alpha-Phase zu erhalten - dendritisch, rosettenförmig und globular. Schlüsselwörter: Al-basierte Legierungen, Schmelzbehandlung, Kristallisation, Mikrostruktur
Borisov et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.