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Der Artikel untersucht die Kollusion zwischen Kolonialismus und Liberalismus im viktorianischen Großbritannien durch die imperialen Statuen in der St Paul's Cathedral. Insbesondere werden die Gedenkstatuten kolonialer Helden aus Britisch-Indien betrachtet, mit besonderem Bezug auf die Statuen von James Napier, Henry Montgomery Lawrence und Samuel Browne: Es wird in ihren historischen Kontext eingeordnet, ihre oft konfliktreiche Beziehung zur East India Company und zur imperialen Herrschaft in Südasien erforscht und die vielfältigen Bedeutungen – persönlich, beruflich, ambivalent, chaotisch – herausgearbeitet, die unter diesen Statuen pulsieren. Eine genaue Untersuchung der Statuen zeigt die Impulse und Ängste rund um den imperialen männlichen Körper, die in ihre Entstehung eingeflossen sind, und wie der Marmor diese Geschichten sowohl verbarg als auch verdichtete, um sanitisierte Versionen von Gewalt und Imperium hervorzubringen.
Santanu Das (Mon,) hat diese Frage untersucht.