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Nationale Internationalisierungsstrategien werden von Regierungen entwickelt, um ihre Internationalisierungsagenden zu gestalten und voranzutreiben. Sie sind relativ neu, nehmen aber zu. Dieses Papier trägt zu einem aufkommenden Bereich der internationalen Bildungsforschung bei: der diskursiven Politikanalyse. Wir analysieren die australische Strategie für internationale Bildung (ASIE) 2021–2030, indem wir auf Bacchi und Goodwins Rahmen ‚Was wird als Problem dargestellt?‘ zurückgreifen, und fragen, welche ‚Probleme‘ durch die ASIE diskursiv konstruiert werden, welche Annahmen diesen Darstellungen zugrunde liegen und wie die Darstellungen zustande gekommen sind. Unsere Analyse zeigt, dass tief verwurzelte Annahmen die Strategie in Bezug auf sechs zentrale Themen steuern: Marktisierung, Nachhaltigkeit, inländische Arbeitskräfte, nationale Sicherheit, Wohlergehen internationaler Studierender und Identität internationaler Studierender. Wir zeigen, dass die kommerzielle Ausrichtung der ASIE historisch bedingt ist und alternative Vorstellungen von internationaler Bildung ausschließt.
Fenton-Smith et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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