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Hintergrund Das Cardio-Facio-Cutaneous-Syndrom (CFCS) ist eine seltene autosomal dominante genetische Erkrankung, die hauptsächlich durch Mutationen im BRAF-Gen verursacht wird und Diagnoseschwierigkeiten aufgrund ihrer facettenreichen klinischen Präsentation mit sich bringt. Zielsetzung Die klinischen Merkmale von pädiatrischen CFCS-Patienten aufzuklären, das phänotypische Spektrum zu erweitern, um die frühen Diagnosefähigkeiten zu verbessern, und auch die Beziehung zwischen Genotyp und entsprechender Schwere des Phänotyps zu präsentieren. Methoden Vom Januar 2015 bis März 2022 wurden vier Kinder, die im Kinderkrankenhaus der Medizinischen Universität Chongqing mit CFCS diagnostiziert wurden, in die Analyse einbezogen. Es wurde ein ganzes Exom-Sequenzierung (WES) durchgeführt, um die Arten und Standorte möglicher Genmutationen zu identifizieren. Die neurologische Entwicklung wurde mittels Elektroenzephalographie (EEG), Magnetresonanztomographie (MRT) und der Gesell-Entwicklungsevaluation beurteilt. Ergebnisse Alle vier CFCS-Patienten wiesen de novo BRAF-Genmutationen auf, die sich mit Herzanomalien, charakteristischen Gesichtsmerkmalen, Haut- und Haarveränderungen sowie neurologischen Auffälligkeiten manifestierten. WES ergab, dass die spezifischen BRAF-Mutationen eng mit ihrer klinischen Schwere verbunden waren. Drei Patienten zeigten mildere Symptome (Fall 1–3, Genotyp I oder II) und wiesen Stabilität oder leichte Verbesserungen auf, während ein Patient (Fall 4, Genotyp III) unter einem schweren Phänotyp litt, der durch tiefgreifende neurologische und digestive Beeinträchtigungen gekennzeichnet war, was zu einer signifikant reduzierten Lebensqualität und einer düsteren Prognose führte. Fazit Bei CFCS-Patienten sind schwere Entwicklungsverzögerungen und Krampfanfälle vorherrschende neurologische Merkmale, möglicherweise begleitet von kontinuierlichen Spike-and-Wave-Aktivitäten während des Schlafs (CSWS) und schweren Schlafstörungen. CFCS hat generell eine schlechte Prognose, was die Bedeutung des Bewusstseins für die Erkrankung und frühzeitige genetische Tests unterstreicht.
Ou et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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