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Wir untersuchen die Neudefinition von Eigentumsrechten unter kolonialer Herrschaft mit einem Fokus auf die Beziehungen zwischen Staat und Wirtschaft. Wir betrachten den Fall der British South Africa Company (BSAC) und wie sie ihre Ansprüche auf Land und Mineralien in zwei nicht-siedler Kolonien in Afrika legitimieren konnte: Nordrhodesien und Nyasaland. Die Studie zeigt, dass die BSAC in der Lage war, erheblichen Einfluss auf diese politischen Prozesse auszuüben. Die britische Regierung kam dadurch dazu, die Interessen der BSAC über die anderer Akteure, einschließlich Siedler und afrikanische Untertanen in den Kolonien, zu bevorzugen, obwohl sie wusste, dass viele der Ansprüche des Unternehmens keine rechtliche Grundlage hatten. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die dynamische Beziehung zwischen Staat und Unternehmen zu einer entwickeln kann, die das öffentliche Interesse unterordnen kann.
Rönnbäck et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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