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Die Epidemie, verursacht durch das Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2), hat signifikante globale Auswirkungen gehabt, insbesondere auf immunsupprimierte Populationen wie Herztransplantatempfänger. Während SARS-CoV-2 zunächst das Atmungssystem infiziert, umfassen die durch die Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) induzierten kardiovaskulären Komplikationen Herzstillstand, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Myokarditis, Arrhythmie, akute Myozytenschädigung, thrombotische Ereignisse und kardiogenen Schock. Hier stellen wir einen Fall eines 45-jährigen afroamerikanischen Mannes vor, der sechs Monate nach Erhalt einer Herztransplantation positiv auf COVID-19 getestet wurde. Der Patient war zunächst asymptomatisch, entwickelte jedoch zwei Wochen später Dyspnoe, frühe Sättigung und Bauchschwellung. Er wurde wegen akuter Niereninsuffizienz ins Krankenhaus eingeliefert und anschließend durch eine endomyokardiale Biopsie mit moderater akuter T-Zell-vermittelter Transplantatabstoßung (Grad 2R) diagnostiziert. Drei Monate nach dem positiven Test auf COVID-19 erlitt der Patient einen plötzlichen Herztod. Bei der Autopsie war das Epikard diffus ödematös und zeigte eine vaskuläre Stauung. Die Koronararterien wiesen eine auffällige konzentrische Verengung der Lumen und diffus verdickte Arterienwände aller wichtigen extramuralen Arterien auf, was mit einer schnell fortschreitenden Form der kardiovaskulären Allograft-Vaskulopathie (CAV) übereinstimmte. Das SARS-CoV-2-Nukleokapsidprotein wurde durch Immunhistochemie (IHC) in Endothelzellen von Venolen und Kapillaren innerhalb des Epikards lokalisiert. Unsere Lokalisierung von SARS-CoV-2 in den Endothelzellen der Koronargefäße durch IHC deutet darauf hin, dass die Infektion der Endothelzellen, Endothelitis und immunkorreliierte Entzündungen ein primärer Mechanismus für vaskuläre Schäden sein könnten. Der vorliegende Fall stellt eine früh einsetzende, schnell fortschreitende Form von CAV dar. Dieser Fall könnte der erste Fall einer posttransplantatorischen Arteriopathie sein, der in so kurzer Zeit auftritt und entsprechende Autopsie-, chirurgische Pathologie- und IHC-Daten umfasst.
Pearson et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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