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Dieser Artikel präsentiert die Ergebnisse einer kritischen Ethnografie, die sich auf die Englischsprachige Unterrichtspolitik (EMI) in Nepals öffentlichen Schulen konzentriert. Durch die Analyse von politischen Dokumenten und Interviews mit Entscheidungsträgern zeigt die Studie, dass die Entscheidungsträger die EMI-Politik als Lösung für die Krise in den öffentlichen Schulen ansehen, indem sie deren Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu privaten englischsprachigen Schulen erhöhen. Diese Herangehensweise wird jedoch als 'Politik der Ablenkung' identifiziert, da sie von umfassenderen Themen wie impliziter Privatisierung, Haushaltskürzungen und Verantwortlichkeitsdefiziten bei der Umsetzung der mehrsprachigen Bildungspolitik ablenkt. Indem die EMI als öffentliche Politikkonzeption unter Verwendung diskursiver Strategien (z. B. neoliberale Rationalisierung und Rechtfertigung) gerahmt wird und nahegelegt wird, dass die Krise durch die Privatisierung von Schulen gelöst werden kann, was wiederum kommodifizierte Sprachen wie Englisch und die national dominante Sprache Nepali gegenüber lokalen/indigenen Sprachen fördert, blenden die Entscheidungsträger weitgehend Ungleichheiten, strukturelle Bedingungen aus und verstärken die bestehenden ungleichen Machtverhältnisse. Durch die Ablenkung von kritischen Themen perpetuieren die Entscheidungsträger historische Marginalisierung, koloniale Agenden und Ideologien sowie ungleiche Machtasymmetrien und versäumen es, systemische Herausforderungen anzugehen. Die Forschung hebt die Notwendigkeit hervor, die Motivationen und Agenden, die der Förderung von EMI in regulären Schulen in mehrsprachigen Kontexten zugrunde liegen, zu hinterfragen.
Pramod K. Sah (Fr,) hat diese Frage untersucht.
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