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Maritime Hitzewellen nehmen an Häufigkeit und Intensität zu, mit potenziell katastrophalen Folgen für marine Ökosysteme wie Korallenriffe. Eine verlängerte Hitzewelle und Zeitreihe zur Wiederherstellung, die multiple Stressoren berücksichtigt und umweltrealistisch ist, kann eine verbesserte Vorhersagekraft für die Leistung unter Bedingungen des Klimawandels bieten. Wir setzten verbreitete riffbildende Korallen in Hawai'i, Montipora capitata und Pocillopora acuta, 2 Monate lang hohen Temperaturen und hohen PCO2-Bedingungen oder Umgebungsbedingungen in einem faktoriellen Design aus, gefolgt von 2 Monaten unter Umgebungsbedingungen. Hohe Temperaturen und nicht hoher PCO2 führten zu multivariaten physiologischen Veränderungen über die Zeit in beiden Arten, darunter Rückgänge der Respiration und Endo-Symbiontendichten. Pocillopora acuta zeigte signifikant stärker negativ veränderte Physiologie und deutlich höhere Bleiche und Sterblichkeit als M. capitata. Die Empfindlichkeit von P. acuta scheint durch höhere Grundwerte der Photosynthese in Verbindung mit einer niedrigeren antioxidativen Kapazität des Wirts getrieben zu werden, was eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber oxidativem Stress verursacht. Die thermische Toleranz von M. capitata könnte teilweise durch das Vorhandensein einer Mischung aus Cladocopium- und Durusdinium-Arten bedingt sein, während P. acuta von anderen distincten Cladocopium-Arten dominiert wurde. Nur M. capitata überlebte das Experiment, aber der physiologische Zustand in von Hitzewelle betroffenen M. capitata blieb am Ende der Erholungsphase signifikant vom Zustand individueller Korallen, die Umgebungsbedingungen erlebten, abgewichen. In zukünftigen Klimaszenarien, insbesondere marinen Hitzewellen, deuten unsere Ergebnisse auf einen arten-spezifischen Verlust von Korallen hin, der durch physiologische Unterschiede zwischen Wirt und Symbiont sowie durch die Zusammensetzung der Symbiodiniaceae-Gemeinschaften bestimmt wird, wobei die überlebenden Arten physiologische Nachwirkungen erfahren, die wahrscheinlich zukünftige Stressreaktionen beeinflussen werden.
Strand et al. (Mittw,) untersuchten diese Frage.