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Autonome Aktivität während Emotionen wird subjektiv über interozeptive und somatosensorische Bahnen im Körper wahrgenommen, was zu emotionsspezifischen Körpersensationen führt. Hier haben wir diese Beziehung und rechnerlinguistische Methoden genutzt, um eine Darstellung von Emotionen in antiken Texten zu kartieren. Wir analysierten neu-assyrische Texte aus den Jahren 934–612 v. Chr., um konsistente Beziehungen zwischen linguistischen Ausdrücken, die sowohl mit Emotionen als auch mit Körpersensationen verbunden sind, zu erkennen. Anschließend berechneten wir statistische Regelmäßigkeiten zwischen Emotionen und Wörtern, die sich auf Körperteile beziehen, und spiegelten die resultierenden Beziehungen zwischen Emotionen und Körperteilen auf eine Standardkörpervorlage zurück, was Körpersensationkarten für die Emotionen ergab. Wir fanden konsistente verkörperte Muster für achtzehn verschiedene Emotionen. Die hierarchische Clusteranalyse ergab vier Hauptkluster von körperlichen Emotionskategorien, zwei Kluster hauptsächlich positiver Emotionen, ein großes Kluster hauptsächlich negativer Emotionen und eines für Empathie und Schadenfreude. Diese Ergebnisse offenbaren die historische Verwendung verkörperter Sprache in Bezug auf menschliche Emotionen. Unser datengestütztes Werkzeug, das emotionale lexikalische Räume auf einen menschlichen Körper projiziert, bietet eine neuartige Methode zur vergleichenden Analyse verkörperter Muster über verschiedene Sprachen und Kulturen hinweg im Laufe der Zeit.
Lahnakoski et al. (Mitw,) haben diese Frage untersucht.