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Die menschliche Paraoxonase 2 (PON2) ist das älteste Mitglied einer kleinen Familie von Arylesterasen und Laktonasen und stellt die erste Verteidigungslinie gegen bakterielle Infektionen dar. Sie spielt eine zentrale Rolle bei ROS-assoziierten Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration und Diabetes. Die spezifischen posttranslationalen Modifikationen (PTMs), die sich in der Nähe von zwei Resten ansammeln, die entsprechenden polymorphen Stellen von pon2 zugeordnet sind, sowie ihre Auswirkungen auf die katalytische Aktivität sind noch nicht vollständig verstanden. Daher war es das Ziel der vorliegenden Studie, ein verbessertes PON2-Reinigungsprotokoll zu entwickeln, um eine höhere Menge an Protein zu erhalten, die für detaillierte biochemische Studien und biotechnologische Anwendungen geeignet ist. Zu diesem Zweck testeten wir auch mehrere Verbindungen, um die aktive monomere Form des Enzyms zu stabilisieren. Die Lagerung des Enzyms bei 4 °C mit 30 mM Trehalose hatte den besten Einfluss auf die Aktivität, die mindestens 30 Tage lang erhalten blieb. Die katalytischen Parameter gegenüber dem Substrat 3-Oxo-Dodecanoyl-Homoserinlaktone (3oxoC12-HSL) und die Fähigkeit des Enzyms, mit der Biofilmbildung von Pseudomonas aeruginosa (PAO1) zu interferieren, wurden bestimmt, was zeigt, dass das gewonnene Enzym gut für nachgelagerte Anwendungen geeignet ist. Schließlich verwendeten wir das gereinigte rPON2, um mit der Methode des direkten molekularen Fischens (DMF) neue putative PON2-Interaktoren aus löslichen Extrakten von HeLa-Zellen nachzuweisen.
Lampitella et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.