Key points are not available for this paper at this time.
Ziel: Während die COVID-19-Pandemie im Allgemeinen bei Kindern milder verlaufen ist als bei Erwachsenen, wurden bei dieser Bevölkerungsgruppe zunehmend persistierende Atemwegssymptome berichtet. Methoden: Wir führten eine prospektive, einzentralisierte Kohortenstudie durch, die sich auf Kinder konzentrierte, die nach einer COVID-19-Infektion anhaltende Atemwegssymptome erlebten. Spirometrie, 6-Minuten-Gehtests (6MWT) und Tests zur Bestimmung des Lungenvolumens, der Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid (DLCO) und des fraktionierten ausgeatmeten Stickstoffs (FeNO) wurden bei COVID-19-Überlebenden mindestens 4 Wochen nach der Infektion und einer Gruppe gesunder Kontrollpersonen durchgeführt. Ergebnisse: Fünf-und-fünf Kinder mit Long COVID und 55 gesunden Kontrollpersonen wurden rekrutiert. Die Gewicht-, Größe- und Body-Mass-Index-Z-Scores waren in den Gruppen ähnlich. Innerhalb einer medianen Dauer von 85 Tagen (Minimum-Maximum: 35-194) nach der COVID-19-Infektion wurde ein restriktives Muster in der Studiengruppe als häufiger beobachtet (p=0,021). Bei Kindern mit Long COVID waren die 6MWT-Distanzen, DLCO-Z-Scores und die prognostizierten Werte der Spirometrie und Lungenvolumetests signifikant niedriger, jedoch im normalen Bereich. Die durchschnittlichen prognostizierten Werte für DLCO, FeNO und 6MWT waren in den beiden Gruppen ähnlich. Schlussfolgerungen: Anhaltende Atemwegssymptome bestehen oft lange nach einer COVID-19-Infektion fort, was eine umfassende Bewertung betroffener Kinder erforderlich macht. Eine enge Überwachung, einschließlich Spirometrie und Lungenvolumenbewertungen, ist entscheidend für Kinder mit Anomalien in der Lungenbildgebung. FeNO-Messungen erwiesen sich jedoch als ineffektiv bei der Überwachung von Long COVID.
Onay et al. (Di,) untersuchten diese Frage.