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Ziele: Vergleich der Auswirkungen der Blockaden des großen Hinterhauptnervs (GON) und des sphenopalatinen Ganglions (SPG) auf die Schmerzintensität und -dauer, die Anzahl der Kopfschmerztage und die Behinderung bei Patienten mit episodischer Migräne. Methoden: In dieser prospektiven, einfach-blind randomisierten Studie wurden Patienten mit episodischer Migräne zufällig in zwei Gruppen unterteilt: GON- und SPG-Blockaden. Die Patienten erhielten die Blockaden einmal pro Woche über 4 Wochen und einmal pro Monat über 2 Monate. Die Anzahl der Kopfschmerztage, die Kopfschmerzdauer, die Werte auf der numerischen Bewertungsskala (NRS) und die Anzahl der akuten medizinischen Behandlungen wurden vor den Verfahren sowie 1 Monat, 2 Monate und 3 Monate nach den Verfahren bewertet. Die Behinderung wurde mithilfe des Migäne-Beeinträchti-gungsfragebogens (MIDAS) zu Beginn und 3 Monate nach der Behandlung evaluiert. Dieses Studienprotokoll ist bei ClinicalTrials.gov registriert (NCT06243874.). Ergebnisse: 19 Patienten in der GON-Blockgruppe und 18 Patienten in der SPG-Blockgruppe wurden bewertet. Signifikante Verbesserungen der Schmerzschwere, der Kopfschmerzdauer, der Anzahl der Kopfschmerztage und des Bedarfs an akuten medizinischen Behandlungen wurden im 1., 2. und 3. Monat im Vergleich zubaseline in den beiden Gruppen beobachtet (p < 0,001). Es gab signifikante Verbesserungen in den MIDAS-Werten im dritten Monat (p < 0,001). Die GON-Blockgruppe zeigte im Vergleich zur SPG-Blockgruppe einen größeren Rückgang der Schmerzintensität, -dauer, der Anzahl der Kopfschmerztage und der MIDAS-Werte im 3. Monat (p < 0,001). Schlussfolgerungen: Die GON-Blockade reduziert die Kopfschmerzdauer, -intensität, die Anzahl der Kopfschmerztage und den Bedarf an akuten medizinischen Behandlungen viel stärker als die SPG-Blockade bei Patienten mit episodischer Migräne.
Ünal et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.