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Erwachsene ohne Kenntnisse von Gebärdensprachen können charakteristische Marker wahrnehmen, die die Ereignisgebundenheit (Telizität) signalisieren, was darauf hindeutet, dass Telizität ein kognitiv natürliches semantisches Merkmal ist, das ikonisch markiert werden kann (Strickland et al., 2015). Diese Studie fragt, ob nicht gebärdende Kinder (5-Jährige) Telizität ebenfalls mit ikonischen Markern in Zusammenhang bringen können. Experiment 1 versuchte drei enge Replikationen von Strickland et al. (2015) und fand nur begrenzten Erfolg. Experiment 2 zeigte jedoch, dass Kinder sowohl das relevante visuelle Merkmal wahrnehmen als auch erfolgreich die visuelle Eigenschaft mit den Semantiken der Telizität verknüpfen können, wenn sie ihre Antwort durch ihre eigenen sprachlichen Entscheidungen filtern dürfen. Die Leistung der Kinder demonstriert die kognitive Natürlichkeit und frühzeitige Verfügbarkeit der Semantik der Telizität und unterstützt die Idee, dass Telizität den Spracherwerbsprozess leitet.
Wagner et al. (Di.,) haben diese Frage untersucht.