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Kreativer Tanz, das heißt Bewegungen, mit oder ohne Musik, die es den Teilnehmenden ermöglichen, Ideen, Gedanken und Gefühle auszudrücken, werden manchmal von der Rhetorik begleitet: ‚Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu bewegen‘. Dies könnte den Eindruck bei Studierenden der Ausbildung von Lehrkräften für den Sportunterricht (PETE) verstärken, die oft nur begrenzte Erfahrung mit (kreativem) Tanz haben, dass es im kreativen Tanz nichts zu üben gibt und dass diese Aktivität lediglich richtungslose Bewegung ist. In diesem Papier erkunden wir jedoch, basierend auf Aggerholms Vorstellung vom Üben von Bewegungen, einen Moment in einem PETE-Kurs, wo ein magischer Moment auftrat, der darauf hindeutete, dass die Studierenden etwas geübt und „herausgefunden“ hatten, was diesen Moment möglich machte. Ziel dieses Papiers ist es, das Wissen über Bewegung zu erkunden, das die PETE-Studierenden beim kreativen Tanz praktizierten. Ziel ist es auch, aufzuzeigen, welche pädagogische Praxis dazu beigetragen hat, ein solches Üben zu ermöglichen. Videodokumentationen und kurze Interviews mit Studierenden aus einem PETE-Kurs und einem Fortbildungskurs für Lehrkräfte im Sportunterricht zeigen, dass der magische Moment möglich wurde, als die Studierenden übten, das Bewegen auf nicht vorherbestimmte – kreative – Weise zu verstehen und die expressive Dimension der Bewegung zu schätzen. Labans Bewegungsanalyse-Framework schien, zusammen mit dem Wissen der Lehrkräfte über Bewegung, ein wichtiges Element in der pädagogischen Praxis zu sein, das den magischen Moment möglich machte.
Larsson et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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