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Das Vorkommen von Mikroplastik in Gezeiten-Sedimenten ist ein zunehmend ökotoxikologisches Problem für die Gesundheit von Meer und Benthos. Diese Untersuchung wurde durchgeführt, um die vertikale Häufigkeit von Mikroplastik (MPs) in intertidalen Sedimenten des Persischen Golfs (rund um die Stadt Buschehr, Iran) zu erfassen und zu charakterisieren. Sedimente aus drei Tiefen (0-10 cm, 10-20 cm und 20-30 cm) wurden während Niedrigwasser an sechs Standorten entlang der Küstenzone von Buschehr, Iran, entnommen. MP-Partikel wurden in allen bewerteten Bereichen und Sedimenttiefen gefunden. Die durchschnittliche Häufigkeit von MPs in allen Sedimentproben betrug 117,96 ± 97,75 Partikel kg−1 trockenes Sediment. Es wurden keine Unterschiede in der Anzahl der MPs zwischen den Standorten festgestellt. Die am häufigsten vorkommenden Mikroplastiken in den Oberflächensedimenten waren 2-5 mm groß. In allen Bereichen waren Fasern und Fragmente häufiger. Partikel in größeren Tiefen (0-10 cm) waren oft farblos (weiß und transparent). Raman-Spektroskopie wies auf das Vorhandensein von Polystyrol, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Polyethylenterephthalat und Polypropylen in den Proben hin. Weitere Forschungen sind erforderlich, um die mögliche Wechselwirkung zwischen MPs und Sedimentschichten zu bewerten. Abfallwirtschaft und eine ordnungsgemäße Abwasserentsorgung sind entscheidend, um die Mikroplastik-Verschmutzung in intertidalen Ökosystemen rund um Küstenstädte zu kontrollieren.
Hemmatzadeh et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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