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Zusammenfassung Ziel Die Ziele der vorliegenden Studie waren die Untersuchung der Laktatkinetik nach hochintensivem Training und die Identifizierung der physiologischen Determinanten der 800 m Laufleistung. Methoden Vierzehn wettkampforientierte 800 m Läufer führten zwei Lauftests durch. Zunächst absolvierte die Teilnehmer einen mehrstufigen Belastungstest, um physiologische Indikatoren im Zusammenhang mit der Ausdauerleistung zu bestimmen. Anschließend führten die Teilnehmer vier bis sechs 30-sekündige hochintensive Laufintervalle durch, um die post-exercise Laktatkinetik zu bestimmen. Mit einer biexponentiellen Zeitfunktion wurden die Laktataustauschfähigkeit (γ 1), die Laktatentfernungskapazität (γ 2) und die Menge an angesammeltem Laktat (QLaA) aus individuellen Laktatdaten der Erholung berechnet. Ergebnisse Die 800 m Laufleistung korrelierte signifikant mit dem maximalen Sauerstoffverbrauch (r = −0.794), γ 1 und γ 2 beim 800 m Wettkampftempo (r = −0.604 und −0.845, respektive) und QLaA bei maximaler Laufgeschwindigkeit (r = −0.657). V̇ V ˙ O 2peak und γ 2 beim 800 m Wettkampftempo erklärten 83 % der Varianz in der 800 m Laufleistung. Schlussfolgerung Unsere Ergebnisse zeigen, dass (1) eine hohe Fähigkeit zum Austausch und zur Entfernung von Laktat, (2) eine hohe Fähigkeit zur kurzfristigen Laktatakkumulation und (3) der maximale Sauerstoffverbrauch kritische Elemente der 800 m Laufleistung sind. Dementsprechend, während Laktat hauptsächlich als Leistungsindikator für Langstreckenläufe verwendet wurde, könnte die Laktatkinetik nach dem Training auch als Leistungsdeterminante im Mittelstreckenlauf von Wert sein.
Watanabe et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.