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Zweck Es existiert nur begrenztes Wissen über die negativen Auswirkungen der Einführung künstlicher Intelligenz, einschließlich Plattformen wie ChatGPT, auf das psychische Wohlbefinden der Nutzer. Die vorliegende Untersuchung versucht, Erkenntnisse aus dem Stressor-Strain-Outcome-Paradigma und einem moderierten Mediationsmodell zu nutzen, um zu untersuchen, wie Technologieangst die direkten und indirekten Zusammenhänge zwischen zwanghaftem Einsatz von ChatGPT, Technostress und Lebenszufriedenheit moderiert. Gestaltung/Methodik/Ansatz Unter Verwendung von Daten einer Stichprobe von 2.602 ChatGPT-Nutzern in Vietnam wurde das PROCESS-Makro zur Prüfung des moderierten Mediationsmodells eingesetzt. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass der zwanghafte Einsatz von ChatGPT einen erheblichen und positiven Einfluss auf Technostress hatte, während Technostress eine negative Auswirkung auf die Lebenszufriedenheit zeigte. Zudem hatte der zwanghafte Einsatz von ChatGPT zwar keinen signifikanten direkten Effekt, wirkt jedoch indirekt über Technostress auf die Lebenszufriedenheit. Bemerkenswert ist, dass Technologieangst signifikant sowohl die direkten als auch die indirekten Zusammenhänge zwischen zwanghaftem ChatGPT-Einsatz, Technostress und Lebenszufriedenheit moderiert. Praktische Implikationen Auf Basis der Ergebnisse werden einige praktische Implikationen aufgezeigt. Originalität/Wert Die Studie bietet eine neue Perspektive, indem sie das Stressor-Strain-Outcome-Modell anwendet, um empirische Belege für die moderierten Mediationseffekte von Technologieangst und Technostress auf die Beziehung zwischen zwanghaftem ChatGPT-Einsatz und der Lebenszufriedenheit der Nutzer zu liefern. Somit wirft die Forschung neues Licht auf die Einführung künstlicher Intelligenz und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Nutzer.
Duong et al. (Fri,) haben diese Fragestellung untersucht.
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