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Diese Studie untersucht die Struktur der Faktoren, die die Konsumabsichten von Verbrauchern beeinflussen, sowohl kultivierte Proteine auszuprobieren als auch zu konsumieren, sowie ihre Absichten, vegane, vegetarische und omnivore Ernährungsweisen durch diese alternativen Proteinquellen zu ersetzen. Umfassende Umfragedaten (N = 3862) wurden aus drei nordischen Ländern (Dänemark, Finnland und Norwegen) gesammelt und mittels konfirmatorischer Faktorenanalyse und Strukturgleichungsmodellierung analysiert. Theoretisch basiert dieser Artikel auf Verhaltensmodellen der Umweltpsychologie, Identitätstheorie und Einstellungstheorie. Die Ergebnisse zeigen, dass Überzeugungen über die Notwendigkeit einer Industrie, die kultivierte Proteine produziert, und die Auswirkungen von kultivierten Proteinen auf die globale Wirtschaft signifikante Prädiktoren für die Konsumabsichten der Verbraucher sind. Darüber hinaus waren Teilnehmer, die hohe Werte an allgemeiner und lebensmittelbezogener Innovationsbereitschaft zeigten, eher geneigt, positive Absichten zum Konsum kultivierter Proteine zu äußern. Soziale Normen beeinflussten die Konsumabsichten: Individuen, die in sozialen Netzwerken von positiven Einstellungen und Absichten gegenüber kultivierten Proteinen umgeben waren, waren eher geneigt, diese Produkte konsumieren zu wollen. Die Prädiktorvariablen im finalen Modell erklärten zwischen 39 % und 66 % der Varianz in den verschiedenen mit kultivierten Proteinen verbundenen Absichten. Ein besseres Verständnis der Konsumabsichten kann gezielte Kommunikationsstrategien informieren, die darauf abzielen, die Vorteile kultivierter Proteine zu fördern und deren Akzeptanz zu erleichtern.
Engel et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.