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Stellarvariabilität hat einen starken Einfluss auf die Suche nach massenarmen Exoplaneten mit Radialgeschwindigkeitsverfahren. Zwei Arten von planetenfreien Zeitreihen können verwendet werden, um diesen Einfluss zu quantifizieren: Modelle und direkte Sonnenbeobachtungen nach Abzug des planetaren Beitrags des Sonnensystems. Der Vergleich dieser Ansätze ist notwendig für Simulationen. Unser Ziel ist es, die Amplitude der konvektiven Blauverschiebung in Plages, die in unseren früheren Arbeiten verwendet wurden, insbesondere in Blindtests, mit HARPS-N-Solardaten zu validieren. Wir haben unser Modell auf die zu den Beobachtungszeitpunkten beobachteten Strukturen angewendet und die Zeitreihen der Radialgeschwindigkeit verglichen. Um unsere Diagnose zu vervollständigen, haben wir die beobachteten Radialgeschwindigkeiten separat für jede Beugungsordnung untersucht, die aus den einzelnen Kreuzkorrelationsfunktionen abgeleitet wurde, sowie unsere zeilenweise Radialgeschwindigkeiten. Wir stellen fest, dass unser vorheriges Modell die Amplitude der Hemmung der konvektiven Blauverschiebung um einen Faktor von etwa 2 unterschätzt hat. Eine direkte Schätzung der konvektiven Blauverschiebung in den Spektren erklärt die Differenz zu früheren Schätzungen, die mit MDI/SOHO-Dopplergrafiken basierend auf den Eigenschaften der Ni-Linie erhalten wurden. Wir haben mehrere instrumentelle Systematiken identifiziert: die Präsenz eines 2 m/s Spitzensignals mit einem Zeitraum von etwa 200 Tagen in der Radialgeschwindigkeit und dem Bisektor, was auf periodische Erwärmungen des Detektors zurückzuführen sein könnte, eine systematische Abhängigkeit des langfristigen Trends von der Wellenlänge, die möglicherweise mit der Variabilität des Kontinuums über die Zeit zusammenhängt, und/oder eine Verschiebung in der Radialgeschwindigkeit nach der Unterbrechung von mehreren Monaten im Oktober 2017. Eine große Amplitude in der Hemmung der konvektiven Blauverschiebung von (360 m/s) muss bei der Erstellung synthetischer Zeitreihen für Blindtests verwendet werden. Die Präsenz instrumenteller Systematiken sollte ebenfalls berücksichtigt werden, wenn ausgeklügelte Methoden basierend auf Linienmerkmalen verwendet werden, um stellaraktivität zu mindern, wenn nach sehr schwachen Signalen gesucht wird.
Meunier et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.