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Hintergrund Die Bodenstruktur ist ein Schlüsselindikator für das Funktionieren von Bodenprozessen in Grünlandflächen, die von Standortbedingungen und Management beeinflusst werden. Methoden In dieser Studie untersuchten wir die Bodenstruktur und deren Beziehung zum Wurzelwachstum in 31 Leptosolen unter verschiedenen Intensitäten des Grünlandmanagements mithilfe der Röntgen-Mikrocomputertomographie. Es wurde eine enge Beziehung zwischen der Nutzung intensität, der Bodenstruktur und dem Wurzelwachstum beobachtet. Ergebnisse Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Art der Bodennutzung die Wurzelentwicklung und die Bodenstruktur beeinflusst. Weiden wiesen besser entwickelte Wurzeln und eine besser strukturierte Bodenstruktur auf als Wiesen und gemähte Weiden. Allerdings waren alle Weiden ungedüngt, während Wiesen und gemähte Weiden sowohl gedüngte als auch ungedüngte Parzellen hatten. Obwohl in den ungedüngten Parzellen keine signifikanten Unterschiede festgestellt wurden, war die Stichprobengröße begrenzt. Insbesondere hatte die Düngung einen negativen Einfluss auf das Wurzelwachstum und die Bodenstruktur, was zu signifikanten Unterschieden zwischen gedüngten und ungedüngten Grünlandflächen führte. Die Mähfrequenz hatte ebenfalls Auswirkungen auf die Bodenphysik, jedoch in deutlich geringerem Maße als die Düngung. Schlussfolgerungen Eine erhöhte Nutzung intensität, die durch eine gesteigerte Düngung und häufigeres Mähen gekennzeichnet ist, reduziert das Wurzelwachstum und wirkt sich nachteilig auf die Bodenstruktur aus. Daher ist die Röntgen-Mikrocomputertomographie eine geeignete Methode zur Untersuchung der Beziehung zwischen Bodenstruktur und Wurzeln im Boden.
Kuka et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.