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Eingängigkeit und Groove sind häufige Phänomene beim Hören von populärer Musik. Eingängigkeit könnte ein potenzieller Faktor für das Erleben von Groove sein, aber quantitative Beweise für eine solche Beziehung fehlen. Um zu untersuchen, ob und wie Eingängigkeit eine Schlüsselkomponente des Groove – das angenehme Verlangen, sich zu Musik zu bewegen (PLUMM) – beeinflusst, führten wir ein Hörexperiment mit 450 Teilnehmern und 240 kurzen Clips populärer Musik aus Schlagmustern, Basslinien oder Klavier-/Gitarrenparts durch. Wir fanden vier Hauptergebnisse: (1) Die Eingängigkeit, gemessen in einer Wiedererkennungsaufgabe, war nur schwach mit der wahrgenommenen Eingängigkeit der Musik bei den Teilnehmern assoziiert. Wir zeigten, dass die wahrgenommene Eingängigkeit multidimensional, subjektiv und stark mit Freude assoziiert ist. (2) Wir fanden einen beträchtlichen positiven Zusammenhang zwischen PLUMM und wahrgenommener Eingängigkeit. (3) Allerdings ist die Beziehung komplex, da weitere Analysen zeigten, dass Freude den Effekt der wahrgenommenen Eingängigkeit auf das Verlangen zu bewegen unterdrückt. (4) Wir verglichen gängige Faktoren, die die wahrgenommene Eingängigkeit und PLUMM fördern, und stellten fest, dass teilnehmerbezogene Variablen ähnlich beitrugen, während sich die Effekte des musikalischen Inhalts divergierten. Insgesamt deutet unsere Daten darauf hin, dass Musik, die als eingängig wahrgenommen wird, wahrscheinlich Groove-Erlebnisse fördert.
Bechtold et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.