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Orchideen sind weltweit durch Habitatverlust und Wilderei bedroht. In diesem Zusammenhang präsentieren wir Vorschläge zur Maximierung der gesammelten wissenschaftlichen Informationen, ohne die Kontinuität der Orchideenpopulationen zu gefährden: 1. Die Koordinaten der Population geheim zu halten und unnötige oder unachtsame Beiträge in sozialen Medien zu vermeiden; 2. Gültige Arbeits- /Sammlerlaubnisse zu erwerben und mitzuführen; 3. Eine vollständige fotografische Dokumentation der Eigenschaften der Orchideen vor dem Pressen der Exemplare anzufertigen; 4. Pflanzen- und Insekten (Bestäuber) Belegexemplare sind auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und müssen in anerkannten Herbarien und entomologischen Sammlungen hinterlegt werden; 5. Orchideenfrüchte zur Vermehrung sollten nur gesammelt werden, wenn sie reif, gut entwickelt und frei von Insekten/Krankheiten sind. Empfehlungen zur Behandlung aller dieser methodologischen Vorschläge werden präsentiert. Insbesondere plädieren wir dafür, dass es völlig unnötig ist, ganze Orchideenspecimen zu töten (zu pressen) und geben Anleitungen, wie man epiphytische und terrestrische Orchideen ohne das Pressen ganzer Pflanzen ordnungsgemäß belegen kann. Die Vorteile der Zusammenarbeit mit lebenden Orchideensammlungen in botanischen Gärten oder anderen Institutionen werden erörtert. Nur pollinariumtragende Insekten gelten als Orchideenbestäuber und sollten in moderaten Mengen gesammelt werden, um ihre Identifizierung durch Taxonomen zu ermöglichen. Auch geeignete Techniken zur Aufzeichnung der natürlichen Orchideenbestäubung werden diskutiert.
Singer et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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