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Kurz gesagt, abnormaler Glukosestoffwechsel könnte an der Pathogenese der Endometriose beteiligt sein. Die vorliegende Studie identifiziert, dass hoch exprimiertes H19 zu erhöhten aeroben Glykolyse- und Histon-Lactylierungsniveaus bei Endometriose führt. Frühere Studien aus unserer Gruppe und anderen haben eine erhöhte Expression von IncRNA H19 sowohl im eutopischen Endometrium als auch im ektopischen Endometriose-Gewebe während der Endometriose gezeigt. In dieser Studie verwenden wir Immunfluoreszenz, Immunhistochemie und Proteinquantifizierung, um zu bestimmen, dass die Niveaus der aeroben Glykolyse und Histon-Lactylierung in Endometriose-Geweben erhöht sind. In menschlichen endometrialen Stromazellen fanden wir, dass hohe H19-Expression zu abnormalem Glukosestoffwechsel führte, indem wir die Niveaus von Glukose, Laktat und ATP untersuchten und die Proteinlevels von Enzymen maßen, die an der Glykolyse beteiligt sind. Gleichzeitig zeigten Immunfluoreszenz und Western Blotting eine erhöhte Histon-Lactylierung in H19-überexprimierenden Zellen. Die Veränderung der aeroben Glykolyse- und Histon-Lactylierungsniveaus durch die Zugabe von Natriumlactat und 2-Desoxy-d-Glukose zeigte, dass erhöhte aerobe Glykolyse- und Histon-Lactylierungsniveaus zu einer verstärkten Zellproliferation und Zellmigration führen, was zur Endometriose beiträgt. Um diese Ergebnisse in vivo zu validieren, konstruierten wir ein Endometriose-Mausmodell, das ähnliche Veränderungen in Endometriose-Geweben in vivo zeigt. Sowohl die aerobe Glykolyse als auch die Histon-Lactylierungsniveaus waren in endometrialen Läsionen erhöht. Zusammengenommen zeigen diese Daten, dass erhöhte Expressionsniveaus von H19 bei Endometriose-Patienten den abnormalen Glukosestoffwechsel und erhöhte Histon-Lactylierungsniveaus in vivo fördern, was die Zellproliferation und -migration verstärkt und das Fortschreiten der Endometriose vorantreibt. Unsere Studie bietet einen funktionalen Zusammenhang zwischen H19-Expression, Histon-Lactylierung und Glukosestoffwechsel bei Endometriose und liefert neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen, die zu neuartigen therapeutischen Ansätzen führen könnten.
Wen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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