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Zusammenfassung Titanosaurier waren die diverseste Sauropodengruppe während der Kreidezeit, wobei die meisten ihrer Diversität im späten Kreidezeitalter zu finden waren. In dieser Arbeit wird Tiamat valdecii, gen. et sp. nov. beschrieben, eine neue Art des basalen Titanosauriers, die aus der Açu-Formation (Albien–Cenoman) im Potiguar-Becken, Bundesstaat Ceará, im nordöstlichen Brasilien erforscht wurde. Das neue Taxon besteht aus einer assoziierten Folge von anterioren bis mittleren Schwanzwirbel, die durch vier diagnostische Merkmale diagnostiziert wird: eine markante, dorsoventral entwickelte zusätzliche Tuberositas, gelegen an den Präzygapophysen; tief medioventral ausgegrabene Artikulationsfacetten der Präzygapophysis und der Postzygapophysen; das Vorhandensein entwickelter Hypantrum–Hyposphene-Arikulationen; und kurze mittlere Stadtzentren mit einer gut markierten Artikulationsfacette für den Hämalbogen. Die phylogenetische Analyse zeigt, dass Tiamat valdecii ein basales Mitglied der Titanosauria war. Tiamat ist die erste Art des frühen Kreidezeit Titanosauriers, die aus der Açu-Formation bekannt ist. Biomechanische Analysen zeigen, dass die Tuberositas und die Ausgrabung der Zygapophysen der mittleren Schwanzwirbel von Tiamat eine größere Stabilität gegen Scherkräfte bei den präsentierten amphicoelen Wirbel bieten; zudem erlauben sie einen größeren Bewegungsbereich zur Seite, ohne die Integrität der Gelenke zu beeinträchtigen. Diese Merkmale könnten eine evolutionäre Alternative für die Stabilität der Mitte der kaudalen Wirbelsäule dargestellt haben. Die Entdeckung von T. valdecii in der Açu-Formation erhöht nicht nur die bekannte Dinosaurierdiversität für diese Einheit, sondern hilft auch, einen Teil der ersten Titanosaurier-Radiation zu erläutern.
Pereira et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.