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Zusammenfassung Trotz seiner zentralen Rolle sind die aktuellen Motivationstheorien in der Soziologie unterentwickelt. Dieses Papier ergänzt die bestehenden soziologischen Theorien zur Motivation mit Erkenntnissen aus der affektiven und kognitiven Neurowissenschaft, um dieses Problem zu adressieren. Das resultierende soziologische affektive Modell der Motivation behandelt Affekte als eine unabhängige Kraft, die manchmal mit Kognition koordiniert, während sie zu anderen Zeiten die Kontrolle übernimmt. Basierend auf aktuellen Arbeiten in der Neurowissenschaft der Motivation und Belohnung zeigt das Papier, wie zwei affektive Mechanismen – Wünschen und Mögen – verschiedene Verhaltensweisen von Interesse erhellen können und gleichzeitig eine schärfere Theoretisierung der wichtigen Unterscheidungen ermöglichen, die in der Literatur geklärt werden müssen. Durch die Untersuchung des einzigartigen Beitrags jedes Prozesses zeigt das Papier einen proaktiven, wunschgesteuerten Agenten, der von den vorherrschenden soziologischen Modellen, die einen reaktiven Akteur betonen, der kreativ und absichtlich reagiert, wenn innere Bedeutungen und äußere Hinweise inkongruent sind, oft übersehen wird. Das Papier schließt mit den breiteren Implikationen dieses synthetischen affektiven Modells der Motivation für die Soziologie.
Abrutyn et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.