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Zusammenfassung Die Theorie des Translingualismus wurde in der Soziolinguistik gut ausgearbeitet, doch wurde sie bislang nicht vollständig auf die Untersuchung literarischer Übersetzungen und Übersetzeridentitäten angewendet. Dieses Papier versucht, die englische Version von Mayra Monteros spanischem Roman 'In the Palm of Darkness' (1997) im Rahmen des Translingualismus zu analysieren. Durch die Analyse von Code-Meshing- und Code-Switching-Ereignissen konzentriert sich dieser Artikel auf den Identitätsaufbau von Edith Grossman, der englischen Übersetzerin des Romans 'In the Palm of Darkness'. Das Auftreten von Translingualismus wird den komplexen Dynamiken ethnischer Identität zugeschrieben. Durch die Mitwirkung am Konstruktionsprozess von Monteros Identität in verschiedenen Szenarien, nämlich Widerstand, Transformation und Inklusivität, trägt Translingualismus zur Lösung von Problemen der Übersetzungsmethoden auf mikroskopischer Ebene, der Übersetzeridentität auf mesoskopischer Ebene und dem Ansatz der einheimischen Kultur 'global zu werden' auf makroskopischer Ebene bei.
Lei et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.