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Bei der philosophischen Analyse von Körper und Körperlichkeit im politischen Kontext ist es wesentlich zu fragen, inwieweit, unter welchen Umständen und gemäß welchen moralischen Normen der Staat Handlungen vornimmt, die die Körper und das Leben der Bürger zum Objekt haben. Diese Fragestellung wurde bereits in der antiken Philosophie diskutiert, Beispiele finden sich in den Schriften von Plato und Aristoteles, aber auch in der antiken Rechtswissenschaft, insbesondere im Recht und der Rechtslehre des antiken Rom. In Anbetracht einer solchen Vorgeschichte der Studien zu diesem Thema wird diese Analyse die drei Hauptwege erörtern, auf denen sich die staatliche Macht über das Leben und die Gesundheit der Bürger manifestiert. Nämlich: (i) Todesstrafe (ii) Polizei und (iii) Kriegsführung. Darüber hinaus wird auf Grundlage der thomistischen Philosophie angegeben, welche moralischen Normen diese staatlichen Handlungen leiten. Die grundlegenden Unterschiede zwischen den drei Hauptbereichen staatslicher Macht — Judikative, Polizei und Militär — werden auch im Kontext der tödlichen Handlungen dargestellt, die auf ihrer Grundlage unternommen werden.
Wojciech Kilan (Mo,) hat diese Frage untersucht.