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Vieles der historischen und zeitgenössischen Musikpädagogik-Forschung wird von einer kartesianischen Ontologie der Opposition beeinflusst. Dies verstärkt die klassische Funktion von Musik und Musikpädagogik: die Ausübung von Besitz, Eigentum und Kontrolle. Um sich diesen Ideen zu stellen, stellt unser Artikel die Forschung zur Musikpädagogik durch Posthumanismus und neuen Materialismus neu vor. Dabei verschiebt sich der Fokus auf das Schaffen mit nichtmenschlicher Materie, posthumanen Körpern und der Materialisierung von Musik. Beispiele für kartografische Forschung werden diskutiert, um zu zeigen, wie die Erfahrung musikalischer Umgebungen ständig von menschlichen und nichtmenschlichen Elementen neu konfiguriert wird. Dies verwirft die Vorstellung, dass Musikpädagogik nur im Geist stattfindet, und erkundet, was ein posthumanistischer Ansatz zur Materiellität stattdessen bieten kann. Infolgedessen werden normative akademische Konventionen durch die Anerkennung des im Entstehen begriffenen, verkörperten musikalischen Lernens, der Intra-Aktion von menschlichem und nichtmenschlichem Klang bei der Materialisierung sowie der Materialität des Körpers in seiner Erfahrung von Musik als Spielraum gestört. Es wird argumentiert, dass es für Musikpädagog*innen wichtig ist, sich mit den Herausforderungen des Neuen auseinanderzusetzen oder gegen den Strom zu schwimmen.
Burnard et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.