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Datengetriebene Streamer wie Netflix und Amazon Prime Video haben sich mit einem signifikanten Appetit auf lokal produzierte Inhalte in die europäische Bildschirmlandschaft ausgeweitet. Diese Akteure nutzen fortschrittliche Datenanalysen, um tiefe Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen, ziehen es jedoch vor, ihre algorithmischen Operationen geheim zu halten. Dieser Artikel untersucht, wie Bildschirmarbeiter trotz weit verbreiteter Geheimhaltung mit Streaming-Daten interagieren. Basierend auf Interviews und einer Interface-Etnographie erkunde ich, wie diese Arbeiter auf Streaming-Daten zugreifen, sie wahrnehmen, erzeugen und widersetzen während ihres kreativen Prozesses. Der Artikel bietet somit einen Rahmen, um die subtilen und manchmal widersprüchlichen Wege zu verstehen, wie Bildschirmarbeiter mit solchen Datenpraktiken umgehen. Ich demonstriere auch, wie Forscher Barrieren für den Zugang in einer von Datendelikten geprägten Branche umgehen und senken können. Infolgedessen trägt dieser Artikel zu Diskussionen über die Datenverwertung kultureller Produktion bei und bietet dabei neuartige Einblicke aus dem europäischen Bildschirmkontext.
Nina Vindum Rasmussen (Fr,) hat diese Frage untersucht.