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Zusammenfassung Während Jungs Vorstellung von Archetypen weitreichende universelle Anziehungskraft und Bedeutung hat, bleibt es weniger offensichtlich, wie diese Ideen dem analytischen Patienten zugutekommen könnten. Insbesondere könnte der Therapeut und/oder der Patient Schwierigkeiten haben, die Spannung zwischen den persönlichen Neurosen des letzteren und der Art und Weise, wie transpersonale/archetypale Elemente seine/ihre Erfahrung prägen, zu halten. Während Jung bestrebt war, eine Behandlung zu entwickeln, die sich primär mit der archetypischen/objektiven Psyche beschäftigt, ist die persönliche Psyche möglicherweise das Medium, durch das die Archetypen erfahren werden. Ich behaupte, dass die „Disziplin“ der jungianischen Analyse aus einer Transposition von Jungs Ideen zu transpersonalen, philosophischen und religiösen Themen (resultierend aus seiner eigenen Selbstanalyse) in einen Psychotherapieprozess mit zwei Personen entstanden ist. Jung gibt wenig Beschreibung seiner klinischen Begegnungen und der Art und Weise, wie er seine Analysen durchgeführt hat, was eine Unsicherheit hinterlässt, die wahrscheinlich zur Divergenz der heute von analytischen Psychologen praktizierten Ansätze beigetragen hat. Dieser Artikel betrachtet die Implikationen dieser Divergenzen für die zeitgenössische jungianische Praxis und schlägt eine Arbeitsweise im jungianischen Geist vor, die eine Verbindung zur symbolischen Ebene aufrechterhält und gleichzeitig auf die Komplexität persönlicher und relationaler Dynamiken fokussiert bleibt.
Max Phillips (Fr,) hat diese Frage untersucht.