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Dieser Artikel untersucht die persönliche und politische Bedeutung des Tanzens für Migranten, die an der US-mexikanischen Grenze feststecken und auf die Beantragung von Asyl in den Vereinigten Staaten warten. Frühere Forschungen haben das Warten oft als leer, statisch, langweilig oder sogar gewalttätig betrachtet. Dennoch zeigt eine aufkommende Literatur, wie Menschen in Kontexten von Gewalt auch Kreativität und Fürsorge als verkörperte Wege zu kollektiver Heilung ausüben. Aufbauend auf fast drei Jahren Patchwork-Ethnografie im Comunidades, einem Kulturzentrum und Migrantenschutzheim in Tijuana, Mexiko, einschließlich der Teilnahme an Beobachtungen vor Ort und über Zoom sowie ausführlichen Interviews mit Migranten und Mitarbeitenden, untersuchen wir, wie Tanz die Beziehungen der Migranten zu Trauma beeinflusst und eine eigene Form der Politik bietet. Wir zeigen, wie erzwungenes Warten affektiv komplex war. Einerseits machte das Steckenbleiben an der Grenze Migranten verletzlich gegenüber dem Missbrauch durch den Staat und Kartelle. Gleichzeitig half das Tanzen den Menschen,
Meyer et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.
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