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Basierend auf ethnografischer Forschung in Santa Cruz Mixtepec, Mexiko, untersucht dieser Artikel eine lokale Debatte über die Identität einer historischen Statue eines Heiligen. Er zeigt, dass historische und objektbiographische Ansätze die unterschiedlichen Weisen, auf denen Menschen materielle Beweise, religiöse Verständnis und ihre eigenen Wahrnehmungen der Vergangenheit nutzen, nicht vollständig erfassen können, wenn sie sich mit solch bedeutenden Objekten beschäftigen. Um solche Prozesse umfassender zu erfassen, entwickle ich das Konzept der 'materialen Historie', das einen Rahmen bietet, der Theorien der Materialität und des historischen Bewusstseins verbindet. Dieser Rahmen wird es Wissenschaftlern ermöglichen zu verstehen, wie Objekte und ihre materiellen Eigenschaften kreative und interpretative Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit anregen und ermöglichen und wie diese Auseinandersetzungen in der Gegenwart miteinander interagieren. Der Fall des Mixtepec-Heiligen zeigt, dass zusätzlich zu diesen analytischen Möglichkeiten die Aufmerksamkeit auf die materielle Historie auch eine Politik bieten kann, die die Autorität säkularer, historistischer Interpretationen der Vergangenheit herausfordert, indem sie es ermöglicht, mehrere Perspektiven gleichberechtigt zu berücksichtigen.
Alanna Cant (Di,) hat diese Frage untersucht.
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