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Interferone (IFNs) sind antivirale Zytokine, die sich gegen Virusinfektionen verteidigen, indem sie die Expression von interferonstimulierten Genen (ISGs) induzieren. Interferon-induzierbare Transmembranproteine (IFITMs) 1, 2 und 3 sind entscheidende Produkte der ISGs und Mitglieder der Proteinfamilie CD225. Überzeugende Beweise zeigen, dass IFITMs die Infektion vieler nicht verwandter Viren einschränken, indem sie die Virus-Zellmembran-Fusion im Virusaufnahmeprozess durch die Modulation der Lipidzusammensetzung und der Membraneigenschaften inhibieren. Währenddessen können Viren die Einschränkungen der IFITMs umgehen, indem sie entweder direkt über virale Glykoproteine mit IFITMs interagieren oder den nativen Eintrittsweg verändern. Gleichzeitig deutet eine kumulative Evidenz auf kontextabhängige und facettenreiche Rollen der IFITMs bei der Modulation von Virusinfektionen und Zellsignalgebung hin. Hier überprüfen wir die vielfältigen antiviralen Mechanismen der IFITMs, die antagonisierenden Strategien der Viren und die Regulation der IFITM-Aktivität in Wirtszellen. Die Mechanismen hinter der antiviralen Aktivität der IFITMs könnten die Entwicklung von Breitbandantiviren unterstützen und die Vorbereitung auf zukünftige Pandemien verbessern.
Wang et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.