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Jüngste Arbeiten legen nahe, dass gemeinsame amerikanische Identitätsrahmen die parteipolitischen Konflikte verringern können, aber das Potenzial dieses Eingriffs für einen anderen herausragenden politischen Konflikt bleibt ungetestet: rassistische Animosität. In diesem Papier argumentieren wir, dass weiße Amerikaner oft auf multikulturelle Demokratie – das Ideal von gleichen Rechten und Freiheiten für alle – negativ reagieren, weil sie sich durch rassische Außengruppen in ihrem Status bedroht fühlen. Im Gegenzug postulieren wir, dass die Erinnerung an ihre gemeinsame amerikanische Identität den Mechanismus der Statusbedrohung und die darauffolgende negative Reaktion abschwächen könnte. Vier Experimente (drei präregistriert, Gesamt N = 4.062) unterstützen die erste Behauptung, jedoch nicht die zweite. Trotz verschiedener amerikanischer Identitätsrahmen und unter Berücksichtigung von Störvariablen finden wir geringe Hinweise darauf, dass eine gemeinsame amerikanische Identität den rassistischen (und in explorativen Analysen parteipolitischen) Konflikt in Amerika verringern könnte. Wir diskutieren die Implikationen für zukünftige Forschungen und die praktische Nutzung einer gemeinsamen Identität, wenn wenig bleibt, was geteilt ist.
Versteegen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.