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Fledermäuse sind natürliche Wirtsträger für verschiedene Viren, von denen viele ein klares zoonotisches Potenzial haben. Die Suche nach neu auftretenden Viren wurde durch die Implementierung metagenomischer Werkzeuge unterstützt, die auch die Entdeckung einer beispiellosen viralen Vielfalt ermöglicht haben. Derzeit konzentriert sich diese Suche hauptsächlich auf RNA-Viren, die in Datenbanken weit überrepräsentiert sind. Um Bias in dieser Forschung auszugleichen, haben wir Fäkalproben von 189 spanischen Fledermäusen aus 22 verschiedenen Arten mittels viraler Metagenomik analysiert. Dadurch konnten wir 50 vollständige oder nahezu vollständige virale Genome identifizieren, die zu den Familien Adenoviridae, Circoviridae, Genomoviridae, Papillomaviridae, Parvoviridae, Polyomaviridae und Smacoviridae gehören. Davon könnten 28 neue Arten darstellen, was die Anzahl der derzeit in Europa beschriebenen Viren verdoppelt. Diese Ergebnisse eröffnen die Möglichkeit einer umfassenderen Analyse von DNA-Viren in Fledermäusen und ihrem zoonotischen Potenzial.
Buigues et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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