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Unternehmen und ihre externen Prüfer können beide zur Bekämpfung des internationalen Übels von geschäftsbezogener Bestechung und Korruption beitragen. Frühere empirische Forschungen haben jedoch nicht untersucht, ob die beiden miteinander verbunden sind und wenn ja, wie. Diese Arbeit untersucht, ob Prüfer ihren eigenen Aufwand als Reaktion auf die Anti-Korruptionsrichtlinien und -maßnahmen von Unternehmen reduzieren oder ob Unternehmen, die sich der Bekämpfung von Korruption verpflichtet haben, von ihren Prüfern mehr Aufwand verlangen. Basierend auf 2.012 Beobachtungen von Unternehmen der FTSE 350, die im Vereinigten Königreich an der Börse notiert sind, über den Zeitraum 2002–2016 und unter Verwendung der Prüfgebühr als Proxy für den Prüfaufwand, zeigen unsere Ergebnisse eine positive und signifikante Assoziation zwischen Prüfgebühren und corporate anti-corruption commitment, was darauf hinweist, dass Unternehmen mit stärkerem Anti-Korruptionsengagement ihre Prüfer aktiv in ihre Agenda einbeziehen. Weitere Analysen zeigen, dass interne (managementspezifische) und externe (institutionelle) Beteiligungen den Zusammenhang negativ moderieren, was ihren Beitrag als Governance-Mechanismen zur Minderung von Interessenkonflikten und zur Verringerung des Prüfungsrisikos anzeigt, und somit zu einer geringeren Zahlung von Prüfgebühren führt. Die Ergebnisse sind robust über mehrere Modellierungsspezifikationen, verschiedene Maßstäbe für Variablen, verschiedene Teilstichproben und thematisieren mögliche Endogenitätsprobleme. Vorschläge für weitere Forschungen werden diskutiert, ebenso wie die Implikationen für Politik und Praxis, insbesondere in Bezug darauf, wie Unternehmen und ihre Prüfer die Beiträge des anderen zur Anti-Korruptionsagenda ergänzen können.
Sarhan et al. (Sun,) studied this question.