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Fibromyalgie ist eine heterogene chronische Schmerzstörung, die nach symptomatischen Kriterien diagnostiziert wird. Ziel dieser Studie war es, unterschiedliche pathophysiologische Merkmale zwischen Subgruppen von Patienten mit Fibromyalgie zu klären. Wir identifizierten Subgruppen mit unterschiedlichen Schmerzschwellen: diejenigen mit einer niedrigen Druckschmerzschwelle (PL; 16 Patienten) und diejenigen mit einer normalen Druckschmerzschwelle (PN; 15 Patienten). Beide Gruppen erlebten starke Schmerzen. Wir führten eine Analyse der funktionellen Magnetresonanztomographie im Ruhezustand durch und ermittelten 11 funktionelle Konnektivitätspaarungen unter allen 164 ROIs mit deutlichen Unterschieden zwischen den beiden Gruppen (p < 0,001). Das markanteste war, dass die PN-Gruppe eine signifikant höhere funktionelle Konnektivität zwischen dem sekundären somatosensorischen Areal und dem dorsalen Aufmerksamkeitsnetzwerk aufwies (p < 0,0001). Danach untersuchten wir den Übertragungsweg von Schmerzstimuli. Die funktionelle Konnektivität des Thalamus zur Inselrinde war in der PL-Gruppe signifikant höher (p < 0,01 - 0,05). Diese Ergebnisse legen nahe, dass endogener Schmerz, der durch top-down Signale über das dorsale Aufmerksamkeitsnetzwerk vermittelt wird, zur Schmerzwahrnehmung in einer Subgruppe von Fibromyalgie-Patienten mit normaler Schmerzschwelle beitragen kann. Darüber hinaus könnte externer Schmerz, der durch bottom-up Signale über den spinothalamischen Trakt vermittelt wird, zu Schmerzwahrnehmungen in einer anderen Gruppe von Patienten mit niedriger Schmerzschwelle beitragen. Studienregistrierung: UMIN000037712.
Aoe et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.