Key points are not available for this paper at this time.
Die Inzidenz von Hyperlipidämie nimmt weltweit zu. Im Vergleich zu einzelnen Kräutern wird polyherbalen Formulierungen nachgesagt, eine erhöhte therapeutische Wirksamkeit aufgrund der synergistischen Wirkungen der Bestandteile zu besitzen. Allerdings ist die Verbreitung vermeintlicher pflanzlicher Heilmittel ein Grund zur Besorgnis wegen der Sicherheits- und Wirksamkeitsprobleme. Daher untersuchte diese Studie die Wirksamkeit eines polyherbalen Tees (PHT) bei Triton X-1339-induzierten Lipid- und anderen biochemischen Störungen bei Ratten, um Einblicke in seine Sicherheit und Wirksamkeit zu gewinnen. PHT wurde auf phytochemische, mineralische und proximate Inhalte untersucht. Hyperlipidämie wurde bei männlichen Wistar-Ratten induziert, indem ihnen 200 mg/kg Triton X-1339 intraperitoneal verabreicht wurden. Die Tiere erhielten dann zwei Wochen lang eine Infusion von PHT. Lipidstoffwechsel-, Organbeeinträchtigungs- und hämatologische Bewertungen wurden an aus den Versuchstieren entnommenen Geweben durchgeführt. Das phytochemische Screening detektierte Polyphenole und Gerbstoffe in PHT. Die geschätzten Mengen an Phenolen und Flavonoiden in PHT betrugen 150,60 ± 1,40 mg Galussäureäquivalent und 3961,11 ± 30,06 mg Quercetinäquivalent, jeweils. Die Triton-Injektion verursachte Dyslipidämie sowie ein cardiohepatorenales Redoxungleichgewicht und biochemische Dysfunktion. Die durch Triton induzierte Dyslipidämie, das Redoxungleichgewicht und die Veränderungen der biochemischen Indizes der Organfunktion wurden durch PHT entgegengewirkt. Darüber hinaus zeigte die Verabreichung von Triton eine schädliche Wirkung auf das hämatologische Profil von dyslipidämischen Ratten, das nach der Behandlung mit PHT korrigiert wurde. Die Wirksamkeit von PHT schnitt im Vergleich mit der von Rosuvastatin gut ab. Die gewonnenen Ergebnisse zeigten die augenscheinliche Sicherheit und therapeutische Wirksamkeit von PHT bei Hyperlipidämie und damit verbundenen biochemischen Dysfunktionen.
Okafor et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.